Gucci

Im Jahr 1921 eröffnet Guccio Gucci in seinem Heimatort Florenz ein Lederwarenunternehmen und ein kleines Geschäft für Gepäckwaren. Die Inspiration für seine Markenvision bringt er aus London mit, wo er als Mitarbeiter des Savoy Hotels die edle Ästhetik des englischen Hochadels erlebt hatte. Sein Ziel bei der Rückkehr in die Heimat besteht darin, dieses Stilbewusstsein mit der einzigartigen Handwerkskunst, wie sie allgemein in Italien und ganz besonders von den Handwerkern in der Toskana gepflegt wird, zu verbinden.

In den Fünfzigerjahren lässt man sich bei Gucci erneut vom Reitsport inspirieren: Das Gucci-Gewebe in der unverkennbaren Farbkombination Grün/Rot/Grün, abgeleitet von den traditionellen Sattelgurtfarben, wird schnell zu einem großen Erfolg. Es zählt noch heute zu den Markenzeichen des Unternehmens. Mit Geschäftseröffnungen in Mailand und New York beginnt Gucci, sich eine internationale Präsenz als Symbol des modernen Luxus aufzubauen.


 

Nach dem Tod von Guccio Gucci im Jahr 1953 geht die Leitung des Unternehmens in die Hände seiner Söhne Aldo, Vasco, Ugo und Rodolfo über.

Guccis inzwischen weltbekannte Produkte von zeitlosem Design werden von Filmstars und anderen Eleganzikonen des Jet Sets hoch geschätzt. Jackie Kennedy trägt die Gucci-Schultertasche, die heute als Jackie O bezeichnet wird. Liz Taylor, Peter Sellers und Samuel Beckett zeigen sich stolz mit der strukturlosen Unisex Hobo-Tasche. Der klassische Mokassin mit Trensen-Schmuckteil wird in die permanente Kollektion des Costume Institute im New Yorker Metropolitan Museum of Art aufgenommen. Grace Kelly alias Fürstin Gracia Patricia von Monaco freut sich über den für sie persönlich entworfenen und heute berühmten Seidenschal mit Blütendruck (das Flora-Design).

Mitte der Sechzigerjahre führt Gucci das legendäre doppelte, ineinandergreifende G ein und hat damit ein weiteres Eleganz repräsentierendes Logo.
Gucci fährt fort, sein Filialnetz im Ausland zu erweitern und eröffnet Läden in London, Palm Beach, Paris und Beverly Hills.


 

Gucci baut weiterhin jene Werte aus, auf denen die beinahe 90jährige Geschichte des Hauses beruht: Exklusivität, Qualität, ‘Made in Italy’, italienische Handwerkskunst und Stilgefühl. Im Unterschied zu anderen Modehäusern setzt Gucci bei der Positionierung der Marke auf das einmalige Zusammenspiel von Modernität und Geschichte, von Innovation und Handwerkskunst, von Aktualität und Eleganz. 

Zu Beginn des neuen Jahrzehnts hat das florentinische Haus zwei Programme ins Leben gerufen, denen die Philosophie vom Respekt für andere Menschen gemein ist - eine Philosophie, die seit der Gründung des Hauses Teil der Gucci DNA und Grundeinstellung der Angestellten des Hauses ist: Ein weltweites, umweltfreundliches Programm zur Reduzierung der Auswirkungen auf die Umwelt sowie die Präsentation der ersten Gucci Kindermodenkollektion, deren Qualität der exklusiven ‘Made in Italy’ Tradition des Hauses zu verdanken ist.